Pressespiegel 2011
Es wurde ein neues Römerlager an der Lippe entdeckt.
Hier ein Link zum Artikel der BBV Kultur am 23/10/11:
Und ein Link zu einem eigens dafür gedehten Kurzfilm des LWL-Portals:
Neuer Rundgang durch alte Geschichte
Die Dauerausstellung zur Ur- und Frühgeschichte im Bremer Focke-Museum
wurde neu gestaltet und bietet jetzt Archäologie interaktiv. --> Homepage des Museums,
--> Artikel in der Oldenburgischen Volkszeitung vom 17.6.2011
Erlebnismuseum für historisches Schlachtfeld
Der Landkreis Nordheim will die Funde vom Harzhorn in einem modernen
ERlebnismuseum präsentieren. Der Kreisausschuss gab grünes Licht für eine Konzeptstudie. --> Artikel in der Nordwest-Zeitung vom 26.5.2011
Auf einem Weg der Überraschungen
Quer durch Niedersachsen wird z.Z. die Nordeuropäische Erdgaspipeline
verlegt. Die 36 m breite und fast 200 km lange Trasse muss archäologisch untersucht werden und hat schon viele neue Erkenntnisse und Funde erbracht.--> Artikel in der
Nordwest-Zeitung vom 18.6.2011
Mordermittlung nachts im Museum
Gerichtsmediziner haben im Oldenburger Musuem "Natur und Mensch" die Reste
von drei Moorleichen untersucht. Sie stießen auf internessante, neue Erkennnisse, u.a. auf einen Mordfall vor ca. 940 Jahren. --> Artikel in der Nordwest-Zeitung vom 26.5.2011
Pipeline-Bau erlaubt Blick in die Geschichte
Über 200 Kilometer verläuft die Erdgasleitung auf einer Breite von 36
Metern quer durch Niedersachsen, von Hittbergen an der Elbe bis zur Verteilerstation Rehden am Dümmer See. Das Projekt stellt nicht nur die Betreiber und ihre Ingenieure vor eine große
Herausforderung, sondern auch die archäologische Denkmalpflege. Zahlreiche Funde wurden bereits gemacht. --> Artikel in der Nordwest-Zeitung vom 20.5.2011
Auf Spuren der Megalith-Erbauer
Ein Archäologenteam des Niedersächsischen Instituts für historische
Küstenforschung hat bei Wildeshausen nach steinzeitlichen Siedlungen gesucht und dabei das westlichste Erdwerk Niedersachsens gefunden. -->
Artikel in der Nordwest-Zeitung vom 1.4.2011 --> Artikel in der Nordwest-Zeitung vom 5.1.2011
Bernd Rothmann Kreisbeauftragter für archäologische
Denkmalpflege
Das Mitglied des ArchAN-Sprecherrates, Dr. Bernd
Rothmann, wurde Landkreis Oldenburg zum ehrenamlichen Beauftragten für Archäologische Denkmalpflege berufen. --> Artikel im Weser-Kurier vom 5.5.2011 --> Artikel in
der Nordwest-Zeitung vom 30.3.2011 --> Artikel in der Wildeshauser Zeitung vom
31.3.11
Moorleiche aus Emden: 1200-jähriger Patient durchleuchtet
In Radiologie soll Todesursache geklärt werden. Der 1200 Jahre alte „Mann vom Bernuthsfeld“ aus dem Ostfriesischen Landesmuseum ist am Montag am Klinikum
Emden vom Computertomographen durchleuchtet worden. --> Artikel in der Nordwest-Zeitung vom 1.3.2011
NWZ-Fotostrecke:Moorleiche in Emder Klinik
durchleuchtet
FAN-Post 2011
Die Jahreszeitschrift des Freundeskreises für Archäologie in Niedersachsen
ist im Netz. --> pdf-Datei zum Download
Meisterwerk der antiken Prägekunst - eine Münze, alt und
neu
B. Hamborg über eine Tetradrachme
aus Athen, die 450 v.Chr. geprägt wurde. -->
pdf-Datein aus "Postfrisch" (Ausgabe März/April 2011) "Postfrisch"-Homepage
Tiberius im hohen Norden?
Unter
dem Titel "Blutiger Friede bei Falkenburg" beschreibt H. Speckmann, dass Tiberius 4 n. Chr. mit vier Legionen die Chauken geschlagen habe. Der Bündnisvertrag soll zwischen
Dingstede und Falkenburg bei Ganderkesee geschlossen worden sein. Historische Beweise gibt es aber keine. --> Artikel in der Nordwest-Zeitung vom 22.2.11
30 Tonnen Geschichte in Kartons
ArchAN-Mitglied Falk Liebezeit ist mit seinem Diepholzer Kreisarchiv in einen anderen Ort umgezogen. Nicht unbedingt eine archäologische Meldung, aber trotzdem sehr interessant. --> Artikel im Diepholzer Kreisblatt vom 14.2.11
Moorleiche "Moora" bekommt ein Gesicht
Das Aussehen der Moorleiche, die 2000 im Uchter Moor bei Nienburg gefunden wurde und ca. 2660 Jahre alt ist, wurde mit verschiedenen Methoden rekonstruiert. --> Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 20.1.11, --> Artikel in der NWZ vom 21.1.11
ältere HAZ-Artikel vom 19.9.09 und vom 26.6.09
archäologische Erkundung in Taterberg
Der FAN hat am Taterberg die Reste einer Befestigung aus fränkisch-karolingischer Zeit untersucht. Ursprünglich war dort ein Römerlager vermutet worden.
--> Artikel in der Gardelegener Volksstimme vom 15.1.2011
Neue Brücken zwischen Abteilungen bauen
Katja Lembke leitet künftig das Landesmuseum in Hannover. Die Archäologin hat bisher das Roemer- und Pelizaeus-Mesuem in Hildesheim geleitet und ist Ägypten-Expertin --> Artikel in der NWZ vom 12.1.11
Forscher wollen Geheimnis der Steinzeitdörfer lüften
Ein Team des NIhK, Wilhelmshaven, und der Uni Kiel hat bei
Wildeshausen mit geomagnetischen Messungen für ein internationales Forschungsprojekt begonnen, bei dem gezielt nach 5000 Jahre alten Dörfern der Trichterbecherkultur gesucht werden soll. ("Zur
Entstehung und Entwicklung neolithischer Großbauten und erster komplexer Gesellschaften im nördlichen Mitteleuropa")
--> Artikel in der NWZ vom 6.1.11 --> Homepage der Uni Kiel
Pressespiegel 2010
Schnee erleichtert geomagnetische Messungen im Wald
Da vermutet wurde, dass Teile der sog. Schwedenschanze bei Isingerode im Wald liegen, wurden dort vom FABL Magnetometermessungen durchgeführt. Ergebnisse
werden im März erwartet. --> Artikel in
Braunschweiger Zeitung vom 30.12.10
400.000 Jahre alte Zähne
entdeckt
In Israel wurden in einer Höhle Zähne des Homo Sapiens entdeckt, für die ein Alter von 400.000 Jahren festgelegt wurde. Somit wäre der Homo Sapiens also viel früher außerhalb Afrikas aufgetaucht,
als bisher angenommen. -->
Artikel in der NWZ vom 29.12.10
Reise in eine Welt vor mehr als 3000 Jahren
Etwa 20 000 Menschen haben das rekonstruierte Bronzezeithaus in Hahnenknoop seit der Fertigstellung im Jahr 2005 bislang besucht. Für die Besucher gibt es spezielle Aktionstage. Das Haus ist
ab Karfreitag wieder geöffnet. -->
Artikel in der NWZ vom 10.12.10
Handwerker mit
kleinen Tricks und Geheimwissen
Die Himmelsscheibe von Nebra muss
kurz nach ihrer Fertigstellung vor mehr als 3600 Jahren mit einer ätzenden Mixtur dunkelbraun eingefärbt worden. --> Artikel in der NWZ vom 26.10.10
Schon Ur-Mensch empfand Mitgefühl
Wissenschaftler haben im Norden Spaniens Überreste eines vor rund 500.000 Jahren lebenden Mannes entdeckt, der trotz schwerer Gebrechen älter als 50 Jahre
wurde. Dass er es bis in dieses hohe Alter geschafft habe, sei durch die Hilfe anderer Ur-Menschen zu erklären. --> Artikel in der NWZ vom 13.10.10
Hannover ist viel älter als gedacht
Das Gebiet an der Leinefurt war schon zur römischen Kaiserzeit besiedelt, haben Historiker jetzt herausgefunden. Der Ort hieß damals Tulifurdum.
--> Artikel in der Neuen Presse vom
30.9.10
Eine königliche Sammlung im Landesmuseum Hannover
Im Landesmuseum in Hannover sind seit Freitag die ersten wertvollen Ausstellungsstücke aus dem niedersächsischen Münzkabinett zu sehen. --> Artikel in der HAZ
vom 4.9.10
Große Heere
standen sich am Harzhorn gegenüber
Die Schlacht, die um das Jahr 235 nach Christus am Harzhorn im heutigen Landkreis Northeim tobte, entschieden die Legionäre eindeutig für sich. „Auf beiden Seiten standen sich vermutlich jeweils
mehrere Tausend Mann gegenüber“. --> Artikel in der HAZ vom 25.8.10
Sandalennägel geben Rückschlüsse auf Marschwege der Römer
Metalle, Waffen und Sandalennägel: Auf dem Römer-Schlachtfeld im Landkreis Northeim haben Archäologen anhand von Sandalennägeln aus dem Schuhwerk der Legionäre die Marschwege der Römer
lokalisiert und rekonstruiert. --> Artikel in der HAZ vom 18.8.10
Isiburg - Bronzezeit macht
neugierig
Seit 2006 gräbt der Freundeskreis Archäologie im Braunschweiger Land (FABL) auf der Isiburg ("Schwedenschanze") in Isingerrode. 2010 startete die Kampagne auf
Karfreitag. In diesem Jahr wurde u.a. ein Haus aus der Bronzezeit entdeckt. Am
22.8.10 fanden Informationsführungen statt. --> Artikel in der Braunschweiger Zeitung vom 7.4.10 --> Artikel in der Braunschweiger Zeitung vom
3.8.10 --> Super!!!-Homepage mit
Grabungsberichten und Fotos --> Bericht von den Führungen in der Braunschweiger Zeitung
vom 23.8.10
Glas aus Niedersachsen weltweit
begehrt
Grabungen bei Escherhausen beweisen, dass bereits vor hunderten von Jahren Glas aus Niedersachsens Waldglashütten Glas in alle Welt exportiert wurde. --> Artikel in der NWZ vom
18.8.10
Gut erhaltene römische Pionieraxt bei Hedemünden ausgegraben
Sieben Jahre nach der sensationellen Entdeckung eines römischen Militärlagers bei Hedemünden haben Archäologen einen besonders kostbaren Metall-Fund gemacht. Wissenschaftler bargen eine
ungewöhnlich große und gut erhaltene Pionieraxt. --> Artikel in der HAZ vom 11.8.10
Der Neandertaler setzt aufs Netz
Immer mehr Kultureinrichtungen nutzen Facebook, Twitter und Co. --> Artikel in der Nordwest-Zeitung vom
6.8.10
Dem Mittelalter auf der Spur
Die ehemalige Kaiserpfalz Werla im Vorharz birgt viele Überraschungen. Sie hatte ihre Blütezeit im 10. und 11. Jahrhundet und gilt als eine der größten Pfalzen ihrer Art. Jetzt soll dort ein
Archäologie-Park entstehen. --> Artikel in der NWZ vom 14.7.10
Heike Pöppelmann ist neue Direktorin des Braunschweigischen Landesmuseums
Die Archäologin will das Museum neu ausrichten -->
Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 9.7.10
Schon Lucys Urgroßvater ging aufrecht
In Äthiopien wurde ein 3,6 Millionen Jahre altes Menschenfossil (Australopithecus afarensis) gefunden, das rund 400 000 Jahre älter als die
berühmte Lucy ist, die lange als ältestes bekanntes Menschenfossil galt, bevor sie im vergangenen Jahr vom 4,4 Millionen Jahre alten Ardi abgelöst wurde.
Die Rache
der Römer
Im Spiegel-online bietet Dr. Märtin eine schöne Kurzfassung seines Harzhorn-Beitrages über die römisch-germanische Auseinandersetzung im 3. Jh. am Harzhorn. Der lange Beitrag "Die Rache Roms" ist in der Juniausgabe von National Geographic -
Deutschland (S. 66- 93; mit großartigen Fotos!) erschienen.
Auf Spiegel-online gibt's die Kurzfassung --> Spiegel-online vom 28.6.10
Dieses Virus
wird man nicht mehr los
Ausstellung im Stader Rathaus: Zum fünfjährigen Bestehen stellen die Mitglieder der "Arbeitsgemeinschaft Archäologie" im Stader Geschichts- und Heimatverein ihre Arbeit der Öffentlichkeit
vor. --> Artikel im Tagblatt-online vom
25.6.10
Entdeckung im Boden „kann Existenz gefährden“
Landrat Eger hofft auf Unterstützung der Bingostiftung – Beispiel für hohe Kosten durch Grabung geschildert. Stiftung soll helfen, damit Funde nicht
verschwiegen werden. --> Artikel in der Nordwest-Zeitung vom 18.6.2010
Auch mittelalterlichen Felssteinkeller entdeckt
Das NLD hat vom 6. bis 30. April 2010 bereits im vierten Jahr Teile einer mittelalterlichen Siedlung ausgegraben. Sieben eherenamtliche Helfer der Archäologie AG in Oldenburg haben das NLD
unterstützt. Archäologe M. Wesemann informiert am 9.6.10 ab 19:30 Uhr im Visbeker Rathaus über Grabungsergebnisse vom "Sommerbrink". --> Artikel aus der Oldenburgischen Volkszeitung vom 21.5.10
Weite Reise
von Sonne Mond und Sternen
Das Gold der Himmelsscheibe von Nebra stammt nicht aus Rumänien, sondern aus Cornwall. Von dort rührt auch das Zinn der Bronze her. --> Artikel in der Nordwest-Zeitung vom
14.5.10
Neandertaler ist unser Urahn
Der Neandertaler ist doch ein Vorfahr des heutigen Menschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Forschergruppe, die weite Teile des Neandertaler-Erbguts entziffert und bereits
analysiert hat. Die Zellkern-DNA aus den Knochen von sechs Neandertalern wurde unter Federführung des Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig sequenziert.
--> Artikel in der Nordwest-Zeitung vom 7.5.10
Römer in Nordwestdeutschland
Die Mittelgebirge und ihr Vorland als Aktionsraum der römischen Einflußnahme. Am 24.4.10 fand ein hochkarätiges, zweitägiges Kolloquium mit 32 Fachleuten im Industrie Museum Lohne
statt, das vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege veranstaltet wurde. --> Zeitungsartikel in der Sonntagszeitung vom 2.5.2010 als pdf
Siedlung aus den ersten
Jahrhunderten entdeckt
Im Vorfeld des Baus einer Ortsumgehung für den Ort Berne/Elsfleth an der Weser wurden Überreste einer Siedlung aus den ersten Jahrhunderten n.Chr. entdeckt. Weitere Funde belegen, dass der
Ort auch im Mittelalter noch genutzt wurde. --> Artikel in der Nordwest-Zeitung vom 22.4.10,
--> Artikel in der NWZ vom 30.4.10, --> Artikel in der
NWZ vom 22.4.10, Artikel in der NWZ vom 21.4.10
Lanzenspitze aus
Bronze gefunden
Seit Karfreitag 2010 graben die Mitglieder des FABL wieder auf dem Gelände der Isiburg, und zwar
gleich mit Erfolg
--> Artikel in der Braunschweiger Zeitung vom 7.4.10
Neuer Typ eines Urmenschen in Sibirien
gefunden
Mittels DNA-Analyse eines
30.000 Jahre alten Fingerknochens aus derDenisova-Höhle im Altai-Gebirge in Süd-Sibirien konnte dieser neue Menschentyp identifiziert werden, der parallel zum Neandertaler und Cro Magnon-Menschen
gelebt haben muss.
--> Artikel in Spiegel-online vom 25.3.10 -->
Artikel in der NWZ am 25.3.10
Vortrag über Grenzsteine
im Moor
H. Taubenrauch hielt im
Industrie Museum Lohne einen Vortrag über Hohheitsgrenzen in vergangenen Zeiten im Moor.
--> Artikel in der Oldenburgischen Volkszeitung vom 25.3.10
Ausstellung „Maßarbeit – Die Entwicklung des Vermessungswesens und der Kartographie“
im Industrie Museum Lohne ab 19.2.2010. Was wäre Archäologie
ohne Vermessung? Auch für Archäologen interessant! --> 3 Artikel
aus der Oldenburgischen Volkszeitung vom 6.1., 17. und 19.2.10,
--> Artikel
aus der Lohner Zeitung vom 19.2.10, -->
Artikel aus der Oldenburgischen Volkszeitung vom
6.3.10
"Dekadenz fand bei den Reichen statt"
Passend zur derzeitigen politischen Debatte hat sich Wolf-Dieter Steinmetz Gedanken über den Zusammenhang zwischen Hartz IV und römischer Dekadenz gemacht --> Artikel in der Braunschweiger Zeitung vom
16.2.2010
Wir kennen die Vandalen nur durch ihre Gegner
ein Artikel von Wolf-Dieter Steinmetz vom Braunschweigischen Landesmuseum in der Braunschweiger Zeitung vom 30.1.2010
Das Römerlager Hedemünden bei Göttingen
ein Artikel von Dr. Klaus Grote, Kreisarchäologe Göttingen --> Artikel als PDF-Datei
Die Germanen zwischen den Oberläufen von Ems und Lippe und dem
Solling,
ein Artikel über die Germanen in Ostwestfalen von G. Steinborn, Römerfreunde-Weser --> Artikel als PDF
downloaden
Von geheimnisvollen Gräbern und gequälten Seelen
Viele kleinere Ausstellungen im Museum August Kestner / Direktor kritisiert Subventionsliste des Kämmerers
--> Artikel aus der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ)
vom 14.1., S. 17
Niedersachsen kauft den Welfenschatz
Anfang 2009 warnten Münzforscher davor, dass die Deutsche Bank das in ihrem Besitz befindliche "Niedersächsischen
Münzkabinetts" in Einzelstücken verkaufen wolle. Dieser sog. "Welfenschatz" ist eine
einzigartige Münzsammlung, die es unbedingt zu erhalten galt. Am 15.12.09 konnte die Hannoversche Allgemeine Zeitung endlich berichten, dass nicht nur der Kauf der vollständigen Sammlung
einschließlich der umfangreichen Bibliothek für 5 Millionen Euro durch das Land Niedersachsen erfolgreich war, sondern dass diese Münzsammlung auch im Niedersächsischen Landesmuseum eine
endgültige Bleibe bekommen soll. --> Artikel vom 15.12.09 in Hannoverschen Allgemeinen Zeitung --> Artikel in www.muenzwoche.de --> weitere Informationen zum Thema
In "Welt Online" erschien am 12.2.2010 ein sarkastischer Artikel zum Thema "Kunst und Börse haben vieles gemeinsam", der sich kritisch mit dem Ankauf von Kunst durch Banken auseinandersetzt. Nicht archäologisch aber lesenswert. Und beim letzten Abschnitt geht es um den Welfenschatz. --> Artikel in Welt Online
Pressespiegel 2008 und 2009
katastrophale Restaurierung in Prag
Auch wenn diese schlimme Nachricht aus Prag und nicht aus Niedersachsen kommt, so soll sie doch hier präsentiert werden:
In Prag wird z.Z. die Karlsbrücke restauriert, und zwar in einer Art und Weise die jedem Denkmalpfleger als Katastrophe erscheinen muss. Die laufenden Arbeiten führen zu unschätzbaren Verlusten
originaler und intakter Bausubstanz und müssen unbedingt gestoppt werden. Alle Interessierten werden aufgerufen, die Petition zu unterschreiben. --> Mehr unter diesem Link.
Niedersachsen kauft den Welfenschatz
Anfang 2009 warnten Münzforscher davor, dass die Deutsche Bank das in ihrem Besitz befindliche "Niedersächsischen
Münzkabinetts" in Einzelstücken verkaufen wolle. Dieser sog. "Welfenschatz" ist eine
einzigartige Münzsammlung, die es unbedingt zu erhalten galt. Am 15.12.09 konnte die Hannoversche Allgemeine Zeitung endlich berichten, dass nicht nur der Kauf der vollständigen Sammlung
einschließlich der umfangreichen Bibliothek für 5 Millionen Euro durch das Land Niedersachsen erfolgreich war, sondern dass diese Münzsammlung auch im Niedersächsischen Landesmuseum eine
endgültige Bleibe bekommen soll. --> Artikel vom 15.12.09 in Hannoverschen Allgemeinen
Zeitung
weitere Informationen zum Kauf des Welfenschatzes
Speere-Zentrum
Ein Zuschußgeschäft
Experten glauben nicht, dass sich das geplante Forschungs- und Erlebniszentrum auf Dauer rentiert --> Artikel vom 27.11.09 in Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
Steinzeit wird zum Standortfaktor
Vor 13 Jahren fanden Archäologen in Schöningen 300
000 Jahre alte Speere. Jetzt will das Land 15 Millionen Euro in ein Forschungszentrum investieren. Die Linke ist dagegen. --> Artikel vom 27.11.09 in Hannoverschen Allgemeinen
Zeitung
Speere-Zentrum für 2012 geplant
Hannover/DPA - Jahre nach der Entdeckung der Schöninger Speere soll nun eun Forschungs- und Erlebniszentrum entstehen. Der
niedersächsische Kulturminister Lutz Stratmann (CDU) stellte am Freitag in Hannover das team vor, das das Projekt in Schöningen vorantreiben soll. Für das Vorhaben werden 15 Millionen Euro aus
dem Konjunkturprogramm II bereitgestellt. Das Speere-Zentrum soll Mitte 2012 eröffnet werden. Der Landesarchäologe Hartmut Thieme hatte acht Speere 1994 in einem Braunkohletagebau im Kreis
Helmstedt entdeckt. Sie sind 400 000 Jahre alt. (Artikel aus der NordWest Zeitung vom 28.11.09)
(Zum obigen Zahlenwirrwar: Gegraben wurde in Schöningen seit 1983, die Speere wurden zwischen 1995 und 1998 gefunden. Man geht heute davon aus, dass sie 400.000 Jahre alt sind. Es gibt aber auch Datierungsmethoden, die nur 270.000 Jahre ausweisen - BRo)
Römische Münzen beschlagnahmt
Die HAZ berichtet von einem interessanten, ungeklärten Kriminalfall aus 2003, bei dem 618 antike Münzen beschlagnahmt worden waren. Da die wahren Besitzer nicht ausfindig gemacht werden
konnten, wurden die Münzen jetzt an das Museum August Kestner in Hannover übergeben. --> Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 26.11.09
Forschung mit Doppelspitze
Das Instituts für historische Küstenforschung in Wilhelmshaven ist jetzt mit zwei Leitenden
Wissenschaftlichen Direktoren besetzt: Dr. Felix Bittmann und Dr. Hauke Jöns. Damit einher geht eine enge Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege (NLD), die zwischenzeitlich diskutierte
Überlegungen der Fusion mit dem Amt für Denkmalpflege unter dem Dach eines übergeordneten Instituts sind endgültig begraben. Entscheidend für das Institut bleibt der Erhalt der Selbstständigkeit
und die damit garantierte forscherische Freiheit. Mit sechs Wissenschaftlern, zehn Doktoranden und zwei Post-Doktoranden – also annähernd 20 Wissenschaftlern – sowie dem Mitarbeiterstamm sehe er
das 30-köpfige NIhK-Team für die Zukunft gut aufgestellt.
Das Institut hat vor diesem Hintergrund aktuell gleich mehrere „Baustellen“: Unter anderem federführend in der Untersuchung der Moorleiche „Moora“, bei Forschungen zu Großbauten in der
Jungsteinzeit oder dem eisenzeitlichen Zentralplatz von Sievern im Landkreis Cuxhaven sowie als Beteiligte beim „Jadebusenprojekt“, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft
(DFG).
--> Artikel vom 5.11.09 in der Nordwest-Zeitung, Oldenburg
Neue Schätze für das Lohner Stadtarchiv
Der Lohner Heimatverein (Mitglied im ArchAN) hat Original-Dokumente aus der Zeit des Lohner Vogtes Nieberding (1779-1851) erworben. --> Artikel vom 4.11.09 in der Oldenburgischen Volkszeitung
Ältestes Boot Ostfrieslands bei Jemgum entdeckt
Das älteste Boot Ostfrieslands haben Archäologen jetzt auf einem Baugelände bei Jemgum (Kreis Leer) entdeckt. Das fast vollständig erhaltene Wasserfahrzeug stammt vermutlich aus dem 2. - 3.
Jahrh. n. Chr. --> Artikel vom
22.10.09 in der Nordwest-Zeitung, Oldenburg
AK Archäologie in Rinteln
Der Arbeitskreis Archäologie im Heimatbund Rinteln zeigt, wie man die Öffentlichkeit für Archäologie sensibilisieren kann. --> Artikel im Schaumburger Wochenblatt vom
10.10.09
Die Vermesserin der Varus-Welt
Susanne Wilbers-Rost gräbt seit 20 Jahren in Kalkriese nach Beweisen für die Varus-Schlacht. --> Artikel in der FAZ vom 13.10.09
Das Geheimnis der geopferten Armee
In der Nähe von Illerup Ådal bei Århus in Dänemark
wurden Hunderte zerschlagener Skelette gefunden. Sie stammen von besiegten Gegnern, die Germanen den Göttern geopfert hatten. --> Artikel vom 14.9.09 im Spiegel-online,
Hamburg
Neue Hinweise zur Varusschlacht2 entdeckt
Bei Ausgrabungen am
mutmaßlichen Ort der Varusschlacht nördlich von Osnabrück haben Archäologen weitere Hinweise auf die Kämpfe zwischen Römern und Germanen entdeckt. --> Artikel vom 09.09.09 in der Nordwest-Zeitung, Oldenburg --> weiterer NWZ-Artikel vom 26.6.09
Diese neuen Befunde führen offenbar zu einigen Verstimmungen zwischen den Museumsorten Kalkriese und Detmold --> zwei Artikel vom 9.9.09 in den Westfälischen Nachrichten, Münster
Legionär im Selbstversuch
Bei Yahoo-Nachrichten kann man einen herrlichen Artikel über einen Neuzeitmenschen nachlesen, der sich mit
Rüstung und Gepäck eines römischen Legionärs auf einen 5 km langen Weg durch Deutschland gemacht hat. --> Artikel bei Yahoo-Nachrichten
vom 24.8.09
Antiker Sensationsfund - Gibt es Ross und Reiter zum goldenen Pferdekopf von Waldgirmes?
In einem Brunnen in einer Römersiedlung in Waldgirmes bei Gießen wurde ein lebensgroßer, vergoldeter Pferdekopf aus der Zeit des römischen
Kaiserreiches gefunden - ein Sensationsfund! --> Artikel in der FAZ vom 24.8.09,
--> Artikel in NWZ vom 24.8.09
Germanen siedelten am Stadtschloss
Bei Grabungen in Potsdam im Bereich des ehemaligen Schlosses haben Archäologen Funde aus vielen Jahrtausenden gemacht. Die frühesten Funde
stammen von ca. 12000 v. Chr. (Pfeilspitzen aus Feuerstein), außerdem gibt es Gräber von 5000 v. Chr.. Spektakulär war der Fund einer germanischen Siedlung (ca. 100 n.Chr.) unterhalb der
einstigen Schlossfundamente. Die Funde reichen bis in die Neuzeit, und stammen z.B. aus der Zeit Friedrichs des Großen. Das Schloß selbst war im 16. Jahrhundert begonnen und 1959/60 von den
SED-Machthabern abgerissen worden. -->
Artikel in der Berliner Morgenpost vom 30.6.09
40000 Jahre alte Venus aus der Eiszeit
In der Höhle "Hohle Fels" bei Schelklingen wurde im September 2008 eine 35 - 40000 Jahre alte Figur aus Mammut-Elfenbein entdeckt, die am 13.9. in Tübingen präsentiert wurde. Es ist vermutlich
die älteste Menschenfigur der Welt. --> Artikel vom 14.5.09 in der Nordwest-Zeitung
Archäologie zum Anfassen
Das Helms-Museum in Hamburg-Harburg wurde neu gestaltet --> Artikel vom 14.5.09 in der Nordwest-Zeitung --> Link zum Museum
Römer-Highway in Horn (bei den Externsteinen)
Hobby-Archäologen begeistert über alten Transportweg nahe den Externsteinen. Das vermutlich älteste Ingenieurbauwerk Nordrhein-Westfalens. Die Wagenspuren, die sich durchgängig im Abstand
von 1,40 Meter über den Boden des Hohlwegs ziehen, stimmen in ihren Achsmaßen mit den Wagen der Römer überein.--> Artikel vom 30.4.09 in
der Lippischen-Landeszeitung
Vergessene Stadt fasziniert
Archäologen
Forscher stellen Grabungsbericht zur Stadtwüstung Nienover (Kreis Nordheim) vor. Kritik am niedersächsischen Finanzminister wegen Verkaufs des Geländes. --> Artikel vom 31.3.09 in der
Nordwest-Zeitung
Die Varusschlacht1
700 Theorien zum Ort der Varusschlacht
Besonders geschichtliche Hobbyforscher bereiten den professionellen
Wissenschaftlern Probleme --> Artikel vom 15.4.09 in der
Oldenburgischen Volkszeitung
Die Varusschlacht im Netz
Zum Jubiläumsjahr widmen sich zahlreiche Seiten diesem Ereignis. --> Artikel vom 31.3.09 in der Nordwest-Zeitung
Fachtagung Archäologie und Landwirtschaft
Im Industrie Museum in Lohne tagte am 16.3.09 die Komission Archäologie und Landwirtschaft im Verband der
Landesarchäologen in Deutschland. --> Artikel in der
Oldenburgischen Volkszeitung
Verkauf des Welfenschatzes
In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ v. 28.2.09, S. 18) steht ein Bericht von Juliane Kaune und Simon Benne: "Münzkabinett:
Für den Erwerb des "Niedersächsischen Münzkabinetts" stehen nach Angaben von Wulff mehrere Millionen Euro bereit. Die Deutsche Bank plant, die
Münzsammlung zu verkaufen. Kritiker fürchten, der Kulturschatz könnte zerschlagen werden. Im April beginnen neue Verhandlungen. Daran sind neben dem Kulturministerium und der Bank auch
Stiftungern beteiligt,da das Land den Ankauf der Sammlung kaum allein finanzieren wird. Die Deutsche Bank hat die Münzen 1983 für 16,2 Millionen Mark von den Welfen erworben - Offenbar spekuliert sie nun auf einen ähnlich hohen Verkaufserlös."
Römer in Bentumersiel und Jemgum
Im Weserkurier vom 15.2.09 gab es einen Beitrag von Heiko
Lossie "Römer und Chauken sind sich hier begegnet - Archäologen finden Scherben und Münzen in 2000 Jahre altem Siedlungsabfall der Germanen". Die Informationen gehen auf Dr.
Erwin Strahl zurück, der seit einigen Jahren in Jemgum und Bentumersiel im Auftrag des Nieders. Instituts f. hist. Küstenforschung (NIhK) forscht.
Moora wurde
ausgestellt:
Älteste Moorleiche wird untersucht
Wissenschaftler wollen die letzten Geheimnisse um die älteste Moorleiche Niedersachsens lüften. - Artikel vom
2.5.09 in der Nordwest-Zeitung
Braunschweiger zeigten Moorleiche „Moora“
Niedersachsens älteste Moorleiche „Moora“ ist in den kommenden Wochen vorerst zum letzten Mal zu sehen. Das Staatliche Naturhistorische Museum Braunschweig
präsentiert „Moora“ bis zum 1. Februar. Anschließend „tauche die Moorleiche für weitere Untersuchungen voraussichtlich bis 2011 wieder ab“, teilte das Niedersächsischen Landesamt für
Denkmalpflege am Mittwoch mit.
Bisherige Untersuchungen hatten erbracht, dass sogar ein Fingerabdruck des im Uchter Moor bei Nienburg gefundenen Mädchens erhalten geblieben ist. Sicher ist auch, dass „Moora“ etwa vor 2650
Jahren starb, zwischen 16 und 19 Jahre alt und Linkshänderin war.
Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg 17.12.08 - Sehen Sie die Original-Fotoshow in der NWZonline
Archäologen legen gut erhaltenen Bohlenweg frei
In der Nähe des Fundorts der Moorleiche „Moora“ bei Uchte (Kreis Nienburg)
haben Archäologen einen ungewöhnlich gut erhaltenen Moorweg freigelegt.
Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg -
Artikel vom 13.10.08 - Lesen Sie den Originalartikel
nach unter: NWZonline
Ein neuer
Fund:
"Solcher Fund nur einmal im Leben"
Forscher
ziehen Bilanz nach Enddeckung des römischen Schlachfeldes bei Northeim --> Artikel vom 18.4.09 in der Oldenburgischen Volkszeitung
Zufall führt zum Schlachtfeld
Archäologen haben am Montag Fundstücke von dem kürzlich entdeckten antiken Schlachtfeld im niedersächsischen Landkreis Northeim präsentiert.
Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg - Artikel
vom 16.12.08 - Lesen Sie den Originalartikel nach unter: NWZonline
Schlachtfeld
nahe Northeim entdeckt
Journalisten und Interessierte begutachten am Montag während einer Pressekonferenz in Kalefeld rund 1800 Jahre alte Fundstücke, die zu einem
Fund von bisher 600 Stücken aus einem kürzlich entdeckten römischen Schlachtfeld im Harz bei Kaleberg gehören.
Ein Höhenzug über dem Nettetal bei Northeim nahe Göttingen war Mitte des 3. nachchristlichen Jahrhunderts Schauplatz einer Schlacht zwischen römischen Truppen und Germanen. Darauf weisen die mehr
als 600 Fundstücke hin, die seit August auf dem „Harzhorn“ gemacht wurden, berichteten Archäologen am Montag bei einer Pressekonferenz im benachbarten Oldenrode.
Historische Quellen müssten nun neu überdacht werden. Bisher sei man davon ausgegangen, dass die Römer sich nach der verlorenen Varus-Schlacht bei Kalkriese im Jahr 9 n.Chr. hinter den Limes
zurückgezogen hätten, sagte Henning Haßmann vom niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege.
Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg
15.12.08 - Sehen Sie die Original-Fotoshow in der
NWZonline
Kurznotiz: ARCHÄOLOGEN haben in Südniedersachsen
einen sensationellen Fund gemacht. Im Landkreis Northeim entdeckten sie ein röisches Schlachtfeld aus dem 3. Jahrhundert nach Christus. "Das Areal war der Schuaplatz eines Gefechts zwischen
Germanen und Römern", sagte Northeims Landrat Michael Wickmann (SPD) am Mittwoch. Am kommenden Montag will er die Einzelheiten des "Jahrhundertfundes" gemeinsam mit dem niedersächsischen
Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) der Öffentlichkeit vorstellen. Bis dahin soll die genaue Lage des Fundortes geheim bleiben.
Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg -
Artikel vom 11.12.08
Kirchplatz-Funde in
Museumsvitrinen
Ausstellung „Notbergungen“ im Schloss zu Jever bis zum 31. März 2009
von Melanie Hanz
JEVER - „Notbergungen“ lautet der Titel einer neuen Ausstellung mit archäologischen Funden vom Kirchplatz, die bis zum 31. März im Schlossmuseum Jever zu sehen ist. „Der dramatische Titel weist
darauf hin, dass mit dem Bagger im Nacken nur das Wichtigste ausgegraben werden konnte“, sagte Mauseumsleiterin Prof. Dr. Antje Sander am Sonnabend bei der Eröffnung.
Bei der Kirchplatz-Sanierung 2006/2007 hatten die Hobby-Archäologen Heino Albers und Volker Bleck sowie Volker Landig vom Jeverländischen Altertums- und Heimatverein dafür gesorgt, dass Funde wie
Gebeine, Schmuckstücke und Scherben nicht einfach weggebaggert wurden. Unter anderem hatten sie für die professionelle Bergung zweier Särge gesorgt. „Leider konnte vieles nicht an Ort und Stelle
dokumentiert, sondern nur in aller Eile geborgen werden“, sagte Sander. Manches wurde auch einfach abgedeckt, wie die bei den Baggerarbeiten wiederentdeckte historische Ratspütt. Das hatte für
erhebliche Missstimmung in Jever gesorgt (die NWZ berichtete).
2008 hatten dann Profis vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege die Umgestaltung des inneren Kirchhofs wissenschaftlich begleitet und 81 Bestattungen des vor 200 Jahren stillgelegten
Friedhofs freigelegt. „Die Arbeit stieß auf großes Interesse“, freute sich Jana Esther Fries vom Denkmalamt, die die Grabungen begleitet hatte. Zurzeit werden Skelette vom Kirchplatz von
Anthropologen an der Uni Göttingen erforscht. Sie sollen Aufschluss über den Gesundheitszustand der damaligen jeverschen Bevölkerung geben.
Immer wieder klang bei der Ausstellungseröffnung Kritik an der Stadtverwaltung an, die 2006/2007 eine intensivere Erforschung der Funde nicht ermöglicht habe. So geriet das Grußwort von
Bürgermeisterin Angela Dankwardt zu einer Rechtfertigung. Und auch wenn Dankwardt betonte, dass es Rat und Stadt gelungen sei, die unterschiedlichen Interessen von Archäologie und Denkmalschutz
sowie Stadt gleichmäßig zu berücksichtigen, zeigte sich, dass die Missstimmung noch nicht ganz abgeflaut ist.
So betonte die Kuratorin der Ausstellung „Notbergungen“, Bettina Petrick, dass der Kontext solcher Funde wie auf dem Kirchplatz von großer Bedeutung für ihre Einschätzung sei. Immerhin steht
bereits fest, dass bei der Umgestaltung der St. Annenstraße die Denkmalpflege fest eingebunden wird.
Zu sehen sind die Funde täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr. --> www.schlossmuseum.de
Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg
- Artikel vom 2.12.08 - Lesen Sie den Originalartikel nach unter: NWZonline
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Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg - Artikel vom 18.09.08 - Lesen Sie den Originalartikel nach unter: NWZonline
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DPA
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Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg - Artikel vom 01.09.2008 - Lesen Sie den Originalartikel nach unter: NWZonline
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Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg - Artikel vom 16.08.08 - Lesen Sie den Originalartikel nach unter: NWZonline
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Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg - Artikel vom 25.07.08 - Lesen Sie den Originalartikel nach unter: NWZonline

